Das neue Semester hat begonnen und somit führt unser Weg in der Mittagspause nicht selten in die Mensa. Unsere Mensa ist etwas ganz Besonderes. Durch ihre außergewöhnliche (man könnte auch sagen äußerst gewöhnungsbedürftige) Architektur und die nicht weniger prägnante Farbe hat sie es sogar als Modell ins Museum of Modern Arts in New York geschafft.

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten und das mag auch auf das Gebäude zutreffen. Beim Essen jedoch sind wir in der Regel einer Meinung, vor allem, wenn die geschmackliche Schmerzgrenze mal wieder deutlich überschritten wurde. Meine neue Kategorie „Mensa-Kuriositäten“ widmet sich genau diesen Fällen, bei denen man sich wirklich nur noch überlegt: „Was esse ich hier eigentlich gerade?“.

Das undefinierbare Dessert

Beginnen möchte ich mit einem „Dessert“, das es letzte Woche gab. Schon beim ersten Blick darauf habe ich mich gefragt, was um aller Welt das eigentlich ist. Mein erster Gedanke war, dass es sich wohl um eingeweichtes Toastbrot mit Vanillesoße, garniert mit Krokant handelt.

Nachdem ich mir das Ganze etwas näher angesehen hatte, war ich mir dann allerdings nicht mehr sicher, ob der Hauptbestandteil Toastbrot oder doch eher gestückelte Dampfnudeln sind. Dabei waren übrigens auch noch ca. 3-4 kleine Bröckchen Dosenpfirsich (später von einer Freundin als „Haute cuisine-Pfirsich mit Pfeffer“ bezeichnet;-)).

Geschmacklich muss ich allerdings sagen: Man konnte es essen, auch wenn es im Wesentlichen nach Vanillesoße geschmeckt hat. Kurios dabei war jedoch, dass dem Brennen in meinem Hals nach zu schließen irgendetwas Scharfes dabei gewesen sein muss…

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4 Kommentare

  1. Dennis sagt:

    Aus unerfindlichen Gründen erinnert mich das zweite Bild an Alien 2. In Schwarz-weiß könnte man es doch glatt für einen aufgeplatzen schleimigen Kokon halten.

    Mutig ist, dass du es trotzdem gegessen hast!

  2. David sagt:

    Oje,oje da muss ich Dir aber auch Respekt zollen. Das zu essen hätte ich nicht vermocht. So ein Dessert habe ich noch nie gesehen. Wahrscheinlich haben sie sich das aber auch gedacht, daher der „Haute cuisine-Pfirsich mit Pfeffer“… So sieht es doch noch etwas (äh) lieblicher aus. 🙂

  3. Gastromacher sagt:

    Bei mir ist die Mensazeit schon eine ganze Weile her, aber an dem essen scheint sich nicht viel geändert zu haben.

    Wir sind dann immer in die Postkantine in Aachen gegangen, die war lecker und nicht viel teurer.

    Ich würde mal gerne Mäuschen spielen, um zu sehen was die meisten Mensaköche zuhause kochen.

    Gruß Gastromacher Rico

  4. Anna sagt:

    Uh! Das kenne ich. An die Desserts bei uns in der Mensa trau ich mich schon lange nicht mehr ran 🙁